WISSEN Newsletter Nr. 6 vom 5.10. 2000

Der Email-Newsletter von Katz und Partner für Wissensmanagement-Insider

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Instrumente des Wissensmanagements Kreativitätstechnik als Instrument des Wissensmanagements Buchhinweis: Knowledge Communities _____________________________________________________________________

"Ein Grundprinzip allen kreativen Gestaltens ist: Abweichen von der Norm."

Liebe Leserin, lieber Leser

Endlich komme ich wieder dazu, für Sie einen Newsletter zu schreiben. Heute werde ich unterstützt durch einen meiner Netzwerkpartner: Yves Oesch, Experte für systematische Kreativität.

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--- INSTRUMENTE DES WISSENSMANAGEMENTS ------------------------------

Wissensmanagement heisst, das Wissen über bestehende und zukünftige Märkte, Produkte, Technologien, Prozesse, Methoden - gezielt aufzubauen, - in der Organisation zu speichern, - in der Organisation zu verteilen, - zu nutzen - und dadurch solche Produkte und Dienstleistungen zu schaffen, für die Kunden gerne teures Geld bezahlen.

Zur Erledigung dieser Aufgaben stehen verschiedene Instrumente zur Verfügung. Einige davon gibt es sogar schon länger als den Begriff Wissensmanagement.

Die Vielzahl von Instrumenten kann eingeteilt werden in folgende Funktionsgruppen: - Instrumente der technologischen Infrastruktur, - Instrumente der räumlich-organisatorischen Infrastruktur, - personenbezogene Instrumente, - arbeitsbezogene Instrumente, - kommunikationsbezogene Instrumente, - problemlösungsbezogene Instrumente.

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--- KREATIVITÄTSTECHNIKEN -------------------------------------------

Kreativitätstechniken gehören zu den problemlösungsbezogenen Instrumenten des Wissensmanagements, in denen zumeist mehrere Mitarbeiter gemeinsam Lösungsmöglichkeiten für bestimmte Probleme suchen.

Mit Kreativitätstechniken kann die Generierung von neuem Wissen stimuliert werden. Kreativität ist dabei der "Rohstoff" für neues Wissen. Neues Wissen kommt hier nicht von aussen, sondern aus der Kreativität und Intuition der Mitarbeiter.

Um die Kreativität und Intuition der einzelnen Mitarbeiter optimal zu verknüpfen, werden diese Techniken am besten in der direkten persönlichen Auseinandersetzung (also nicht in der virtuellen Welt) durchgeführt.

Ein spezielle Kreativitätstechnik ist die Hutwechsel-Methode.

Die Stärke dieser Methode: Die Beteiligten werden gezielt in verschiedene mentale Zustände geführt, aus denen sie die Fragestellungen betrachten. Durch die systematische Moderation untersucht die Teilnehmergruppe die Problemstellung nacheinander aus verschiedenen Perspektiven. Das Verständnis zwischen den Beteiligten wird verbessert, und der Problemlösungsprozess läuft vollständig ab.

Sie wollen die Hutwechsel-Methode besser kennen lernen und selber anwenden?

Hier finden Sie die Seminarausschreibung von Yves Oesch. Er lehrt diese Methode in Seminaren und moderiert Workshops zur Problemlösung in Ihrem Unternehmen. (Zum Oeffnen von hws.pdf benötigen Sie eine aktuelle Version von Acrobat Reader.)

Am besten lernen Sie Yves Oesch an einem seiner nächsten Seminare persönlich kennen!

Um Yves Oesch direkt zu kontaktieren: Creat'Yves, Yves Oesch, Krummackerweg 40, CH-4600 Olten Tel: +41 (0)62 296 86 96 E-Mail: mailto:yves.oesch@gmx.ch Internet-Newsletter: http://www.egroups.de/group/creat-yves

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--- BUCHHINWEIS -----------------------------------------------------

Michael Peter Schmidt: Knowledge Communities - Mit virtuellen Wissensmärkten das Wissen in Unternehmen effektiv nutzen Addison-Wesley 2000, ISBN 3-8273-1675-8

Dieses Buch konzentriert sich auf einen Teil des Umgangs mit Wissen im Unternehmen. Hinter Wissen steckt eine grössere Komplexität, als dies viele auf dem Markt befindliche "Wissensprodukte" tun, denn Wissen steckt in den Köpfen der Menschen. Deshalb muss der Mensch und nicht die Technologie im Mittelpunkt stehen. Technologie ist das Mittel zum Zweck, den Wissenstausch systematisch auszubauen.

Der Autor beschreibt Knowledge Communities aus fünf verschiedenen Perspektiven: - Warum eigenen sich Internet-Communities als Basis für einen virtuellen Markt für Wissen im Unternehmen? - Was sind die Grundprinzipien, die dem erfolgreichen Einsatz von Knowledge-Communities zu Grunde liegen? - Wie sieht eine Knowledge Communitiy in der Praxis aus und welche Rollen können die Mitglieder der Communitiy dabei einnehmen? - In welchen Schritten kann eine Knowledge Community im Unternehmen eingeführt werden? - Auf welchen Technologien kann das Community-System aufgebaut werden, und welche Hersteller und Dienstleister bieten hier Unterstützung?

Ein wertvolles Buch, das nicht nur Theorie, sondern Denkanstösse und echte Hilfe für den praktischen Aufbau von virtuellen Wissensmärkten bietet!

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und besonders viel Erfolg bei der Umsetzung. Gerne helfe ich Ihnen dabei!

Rufen Sie mich einfach an oder schreiben Sie mir Ihr Anliegen katz@wissen.org

 

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So viel für heute. Ich wünsche Ihnen Erfolg und Zufriedenheit!

Schöne Grüsse vom Bodensee

Katz und Partner, Unternehmensberatung für Wissensmanagement Rudwies 17, CH-9322 Egnach Tel. +41(0)71-470 03 30 Fax +41(0)71-470 03 31 Wollen Sie von.WISSEN.profitieren? katz@wissen.org ==> http://www.WISSEN.org <==

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--- NEWSLETTER-ARCHIV -----------------------------------------------

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© Katz und Partner, CH-9322 Egnach

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