Wissen
Wissen ist eine fliessende Mischung aus Fachkenntnissen, Erfahrungen, Können,
Wertvorstellungen und Kontext-Informationen. Entstehung und Anwendung von Wissen
vollziehen sich durch Kopfarbeit. In Organisationen ist Wissen häufig nicht
nur in Dokumenten und Speichern enthalten, sondern ist auch eingebettet in organisatorischen
Routinen, Prozessen, Praktiken und Normen.
Wissen ist mehr als Information.
Wissensmanagement
Wissensmanagement ist Chefsache, denn es hat zum Ziel, vorhandenes Wissen optimal
zu nutzen, weiter zu entwickeln und in neue Produkte, Prozesse und Geschäftsfelder
umzusetzen. Wissensmanagement hat folgende Teilbereiche:
- Wissen lokalisieren und identifizieren
- Wissen beschaffen und entwickeln
- Wissen aufbereiten und bewahren
- Wissen verteilen und übertragen
- Wissen umsetzen und nutzen
Notwendigkeit für Wissensmanagement
- Dynamik
- Globalisierung
- Konkurrenzdruck
- Intelligente Produkte
- Wachsende Komplexität
- Verschmelzung von Produkt und Dienstleistung
Ziele und Nutzen von Wissensmanagement
- Auf mehrere Köpfe verteiltes Wissen: Kleinere Wissensrisiken
- Standardisierung von wissensintensiven Geschäftsprozessen
- Ressourcen schonen; Rad nur 1 x erfinden
- Agieren statt reagieren in Innovationen
- Mehrwert durch Kundenorientierung
- Nachhaltiger Wettbewerbsvorteil
Dimensionen des Wissensmanagements
Grundsätze
Wissen fliesst. Wissen ist Aktion.
Wissensmanagement wirkt integrierend.
Wissen vermehrt sich, wenn es geteilt wird.
Wissen ist die letzte unbeschränkte Ressource.
Wissen ist der wichtigste Produktionsfaktor für nicht-triviale Güter.
Wo sich Wissen nicht weiter entwickelt, verkommt es zur Schulmeinung oder Doktrin.
© Katz und Partner, CH-9322 Egnach
